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SPIELE - 2025

Übersicht - Statistik - Jahresrückblick

Januar - 3 Spiele
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Der Januar 2025 sollte mein Leben gehörig verändern. Alex und ich wussten nur noch nicht wann genau. Unsere Tochter Lynn ließ sich - auf den Januar bezogen - bis kurz vor knapp Zeit. Vor ihrer Geburt am 30. Januar konnte ich mir die Wartezeit mit drei Fußballspielen verkürzen. Die erste Partie, am zweiten Januar-Wochenende, war dabei noch recht „ungefährlich“. Zum Jahresauftakt ging es über die Grenze in die Niederlande. Jong Almere City FC empfing das Spitzenteam aus Rijnsburg in einem hitzigen Drittliga-Duell. Dabei zollten die Hausherren ihrem schnellen und kraftaufwändigen Spiel der ersten Halbzeit Tribut und verspielten die 2:0-Führung tragisch. Vier Tage nach dem errechneten Geburtstermin wagte ich mich nach Oberhausen, wo Andre, Flo und ich einen offenen Schlagabtausch zwischen dem RWO und dem Wuppertaler SV beiwohnten. Oberhausen behielt die Oberhand und blieb oben dran, während es für den WSV im Tabellenkeller immer enger wurde. Auch am Folgetag traute ich mich ins Stadion. Immerhin gastierte der FCN auf Schalke. Mit 3:1 gewann der S04, wie üblich, daheim gegen die Freunde vom Glubb.

 
Februar - 5 Spiele
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Das erste Spiel als Papa führte mich endlich ins Ischelandstadion nach Hagen. Das 1:1 gegen Gütersloh war ein kleiner Erfolg für Stadionmieter und Schlusslicht Türkspor Dortmund, das sich zwei Monate später aus der Regionalliga zurückzog. Mit der komplettierten Regionalliga West im Rücken schmeckte Schalkes Sieg über den KSC am folgenden Wochenende noch besser. Die erste gemeinsame Tour mit Spielbesuch stand eine weitere Woche später auf dem Programm. 22 Tage und 22 Stunden auf dieser Erde waren Lynn vergönnt, ehe ich sie in Verbindung mit etwas Sightseeing im schmucken Volendam ins Stadion schleppte. Während ich mich dem wilden 3:4 zwischen RKAV und Jong Almere widmete und Alex im Vereinsheim bei einer heißen Schokolade entspannte, verschlief Lynn ihr erstes Spiel, ihren ersten Ground und ihren ersten Länderpunkt im Kinderwagen. Am Sonntag schaute Schtev kurz im Westen der Republik vorbei und besuchte mit mir den enttäuschenden Auftritt des MSV im Düsseldorfer Paul-Janes-Stadion. Am letzten Tag des Monats gewannen die Knappen mit dem schmeichelhaften 1:0 über Münster auch ihr zweites Heimspiel im Februar.

 
März - 7 Spiele
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Rund um den Monatswechsel gab es für mich ein Wochenende mit drei Partien. Während der Schalker Sieg gegen Münster den Februar beendete, eröffnete das Regionalliga-Spitzenspiel zwischen dem MSV und Fortuna Köln den März. Alles sieht danach aus, als würden die Zebras ihre Mission Wiederaufstieg wie erwartet erfüllen. Am Folgetag wurde mit einem Spiel in der nun wieder zweigeteilten dritten belgischen Liga neues Terrain betreten. In Kombination mit einem Stadtspaziergang durch Liege konnte das Spiel im beschaulichen Stockay durchaus überzeugen. Weniger überzeugend, indes die Auftritte des S04. Durften 20.000 Schalker in Berlin noch einen glücklichen Sieg bejubeln, verspielte man eine Woche später gegen Hannover völlig unnötig und denkbar spät die Führung und verlor. Auf einem Trip nach Hessen hielten Alex, Lynn und ich auf dem Weg in Haiger. Natürlich musste hier der Ground der Reserve des TSV Steinbach fallen. Ähnlich idyllisch wie am Rand des Westerwalds, ging es bei Sparta Rotterdams Reserve zu. Hier konnte man der Partie gegen barendrecht kostenlos und mit Blick auf eine alte Windmühle beiwohnen.

 
April - 5 Spiele
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Der April startete für mich mit einem Heimspiel des S04. Ein schmeichelhafter 2:1-Erfolg gegen den späteren Absteiger Ulm sollte sich später als letzter Sieg der Katastrophen-Spielzeit 2024/25 herausstellen. Am folgenden Wochenende gastierte ich nach langer Zeit mal wieder in Luxemburg. Der Aufsteiger Rodingen überzeugte mit einer tollen Anlage und einem überraschenden 2:0-Sieg über Rekordmeister Jeunesse. Während im Großherzogtum noch ein Ground zur Komplettierung der ersten Liga fehlt, konnte ich am Gründonnerstag in Bochum-Wiemelhausen wieder einen Haken hinter die Oberliga Westfalen machen. Der Tabellenletzte errang im Schatten des Malakow-Turms der Zeche Julius Philipp gegen den späteren Meister Siegen ein Remis. Das 2:2-Unentschieden der Knappen gegen den HSV zwei Tage später fühlte sich aufgrund der ewig langen Unterzahl wie ein Sieg an. Zum Monatsende ging es für unsere kleine Familie in meine Heimat. Von dort aus war der Weg ins nordsächsische Eilenburg nicht weit. Im Kellerduell der Regionalliga Nordost klingelte es stolze sieben Mal mit dem besseren Ende für die torhungrigen Gastgeber.

 
Mai - 6 Spiele
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In Deutschlands Ligen ist die heiße Phase der Saison in vollem Gange. Die letzten Entscheidungen fallen und ich hatte noch einige Komplettierungen vor der Brust. Den Anfang macht jedoch das zweite Spiel unseres Urlaubs. Hier sah ich Eilenburg als Gast in Greifswald. Die Boddenkicker, die das „Nord“ in der Regionalliga Nordost derzeit Solo bespielen, besiegten die abstiegsbedrohten Gäste mit 4:2. Am darauffolgenden Wochenende machte ich die zweite und dritte niederländische Liga sowie die Mittelrheinliga wieder voll. Die drei Spiele, deren Highlight sicherlich der Besuch im neuen Stadion von Helmond Sport war, bescherten mir neben den Komplettierungen satte 17 Treffer. Weniger Grund zur freute hatte man beim Blick auf die Saison mit dem S04. Auch zum Abschluss der schlechtesten Spielzeit der Vereinsgeschichte gab es eine Niederlage. Der königsblaue Anhang ließ sich jedoch nicht davon abhalten, sich im Heimspiel gegen Elversberg selbst zu feiern. Im Rahmen der vielen Relegations- und Entscheidungsspiele ging es zum Monatsabschluss wieder in die Niederlande, wo acht Teams um einen Platz in der Tweede Divisie kämpfen.

 
Juni / Juli - 3 Spiele
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Natürlich war der erste Sommer als Vater keine geeignete Zeit um auf eigene Faust Länder zu bereisen, in denen auch die heißen Monate fußballerisch bespielt werden. Trotzdem konnte ich an den Rändern der Monate Juni und Juli immerhin drei Partien abgrasen. In den Niederlanden hätte die Feyenoord-Jugend den Sparta-Nachwuchs im innerstädtischen Duell in der Tweede Divisie ablösen können. Doch es kam anders und der vermeintliche Underdog wehrte sich auch aufgrund des von Rico und mir besuchten 3:0-Hinspielsiegs erfolgreich. Fasts schon traditionell eröffnete die Regionalliga Bayern hierzulande die neue Spielzeit. Da Alex, Lynn und ich uns am Auftakttag sowieso bereits auf „halber Strecke“ zum Freistaat befanden, war der Besuch des Eröffnungsspiels in Ansbach obligatorisch. Trotz ungewohnt großer Kulisse konnten die Hausherren der Klasse der Gäste aus Bayreuth nicht standhalten. Auch am folgenden Freitagabend war das Ergebnis denkbar knapp, als die Club-Reserve bei wechselhaftem Wetter erst spät zum einzigen und siegbringenden Treffer über Schwaben Augsburg traf.

 
August - 10 Spiele
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Zum Saisonauftakt der 2. Liga schickte die DFL mit dem „Big City Club“ den unumstrittenen Aufstiegsfavoriten nach Gelsenkirchen. Nicht nur ich war über den überzeugenden Sieg der Knappen über die Hertha überrascht und erfreut. Am zweiten Spieltag sah das Ganze auf dem Betzenberg etwas anders aus. Immerhin konnte mich am Tag darauf ein weiterer Ground in Luxemburg über die unglückliche Schalker Niederlage hinwegtrösten. Für Lynn war das Spiel beim Aufsteiger Atert Bissen zudem ein neuer Länderpunkt. Ein „sturmfreies Wochenende“ nutzte ich Mitte August für einen Kurz-Trip nach Dänemark, der in Fredericia und Kolding neben leckeren Polsern zwei spannende Partien mit insgesamt zehn Toren bereithielt. Der S04 konnte in seinem dritten Samstagabendspiel der Saison erneut Euphorie entfachen und schickte Bochum im „Straßenbahn-Derby“ punktlos nach Hause. Ein gelungener Abend, an dem Alex ihr Comeback in der Kurve feierte und meine Mama ihr erstes Schalke-Spiel besuchte. Zum Ende des Monats konnte bei stürmischem Wetter der Ground des Neusser Oberliga-Aufsteigers Holzheimer SG bei einem Flutlichtspiel abgehakt werden.
 
September - 5 Spiele
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Vive la France! Oder so ähnlich. Ein Großteil des Septembers gehörte unserem Jahresurlaub in der Bretagne. Nach ausgiebigem Studium der Spielpläne und Abwägung der Distanzen, sprangen drei Partien in Frankreichs Wilden Westen für mich heraus. Den Beginn machte der Oldschool Ground von Stade Brest. Die Kicker aus der Hafenstadt verloren ihr Ligue 1-Duell gegen den Aufsteiger Paris FC denkbar knapp mit 1:2. Einen Tag später und eine Liga tiefer begrüßte mich Guingamp zum Tanz mit Montpellier. Ein Kick der mir nicht in Erinnerung bleiben wird, endete mit dem besseren Ende für die Hausherren – 1:0. Das „Derby de la Bretagne“ zwischen Nantes und Rennes markierte den Schlusspunkt unserer zweiwöchigen Reise. Leider ohne Gästefans, dafür aber mit vier Toren, war zumindest auf dem Rasen einiges geboten. Zurück im Pott setzte der S04 auf den ohnehin schon guten Saisonstart einen mehr als verdienten Heimsieg gegen Fürth. Die Partie war mein 150. Spiel in der Arena. Am Samstag gab es den nächsten Meilenstein, als ich in Hoek die Tweede Divisie wieder komplett machen konnte.
 
Oktober - 7 Spiele
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Das lange Wochenende rund um den Tag der Deutschen Einheit konnte mit der täglichen Do-sis Fußball aufwarten. Es begann mit einem gelungenen Auftakt des Glubbs bei der Fortuna. Ein kleiner Befreiungsschlag gegen kriselnde Düsseldorfer. Am Samstag stießen Lynn und ich gemeinsam in die Niederungen der vierten holländischen Liga vor. Nach dem munteren, aber verregneten Kick in Rijssen, folgte am Sonntag Schalkes Gastspiel in Bielefeld. Trotz nerven-aufreibender Schlussminuten setzten die Knappen dem erfolgreichen Wochenende die Krone auf. Den folgenden Aufenthalt in meiner Heimat schloss unsere kleine Familie bei einem Zwi-schenstopp auf der Rückfahrt in Egestorf ab. Acht Tore bei der überraschenden 3:5-Niederlage aus Sicht der favorisierten Hausherren, sorgten für beste Unterhaltung. Gleiches gilt - bei weniger Toren - für Schalkes 1:0-Heimerfolg gegen Darmstadt. Etwas früher als ge-plant und mit launischem Wetter, machte Dingden die Oberliga Niederrhein fast wieder kom-plett. Noch mehr Regen schaffte nur das belgische Pokalmatch in Bilzen, bei dem sich der Erstligist aus Waregem deutlich durchsetzte.
 
November - 6 Spiele
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Wie schon im Vorjahr, brachte mir das Wochenende rund um den 23. November kein Glück. Meine ergiebigen Planungen fielen dem winterlichen Wetter und der übervorsichtigen Einschätzung der Entscheidungsträger vor Ort zum Opfer. Zuvor konnte ich immerhin im gediegenen Wochenrhythmus neue Plätze besuchen. Den Beginn machte die bescheidene Anlage des HSC Hannover, meinem vorletzten noch fehlenden Ground in der Regionalliga Nord. Ob dieser der vierten Spielklasse würdig ist, kann man sicherlich angeregt diskutieren. In der brandenburgischen Heimat siegte der RSV Eintracht auf einem öden Ausweichplatz gegen den VfB Krieschow. Etwas mehr fürs Auge bot das Stadion des TuS Hiltrup. Leider steht beim Münsteraner Stadtteil-Klub demnächst ein Umbau an. Auf Schalke läuft es derweil rund und das Spitzenspiel gegen Paderborn konnte überzeugend gewonnen und sogleich die Tabellenspitze erklommen werden. Den Abschluss machte zwei kurze Ausflüge in die niederländische Derde Divisie. Letzterer in Uden punktete auch als Familienausflug und einer vorherigen Wanderung durch die Dünenlandschaft der „Bedafse Bergen“.

 
Dezember - 8 Spiele
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Der Dezember präsentierte sich ausgesprochen ergiebig. Man mag es kaum schreiben, aber die Höhepunkte setzten die beiden Schalker Siege an meinem Geburtstag in Düsseldorf und etwas mehr als eine Woche später im Duell mit den Freunden aus Nürnberg. Der S04 grüßt als Herbstmeister. Ebenso vergänglich waren auch meine Erfolge beim Komplettieren diverser Ligen. Der Büdericher Nebenplatz fiel im zweiten Versuch bei einem Flutlichtspiel unter der Woche und ein späterer Abstecher nach Jüchen machte die Oberliga Niederrhein nur zwischenzeitlich wieder voll. Im neuen Jahr wartet der taufrische Ground der Sportfreunde Baumberg. Dank der notwendigen aber unspektakulären Haken hinter den Mittelrhein-Aufsteigern aus Düren und Bornheim ist auch die dritte NRW-Oberliga-Staffel wieder vollständig. Ob ich die vierten Ligen in den Niederlanden je komplettiere? So oder so wars ein spannender Besuch beim grandios klingenden Pokal-Fight zwischen Sportlust ’46 und De Treffers. Mein Fußball-Jahr endet mit einem torlosen Remis im kalten La Louviere, das mir zumindest auch Belgiens Pro League wieder komplett machte.