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logo_schalke FC
SCHALKE 04
1:0
(1:0)
EINTRACHT
B'SCHWEIG
logo_btsv
 
  Tore:  
1:0 Aouchiche (36.)  
 
Sonntag, 17. Mai 2026 15:30 Uhr
Veltins-Arena 61.320 (ausverkauft)
Gelsenkirchen, NRW, DE Auto - 35 km ab DU-Walsum
2. Bundesliga (DE II) 34. Spieltag
12 Euro - Stehplatz Kurve (Dauerkarte) 14° C - bewölkt
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Der 34. und damit zugleich letzte Spieltag der Zweitliga-Saison 2025/26 markierte den dritten Akt der Schalker Aufstiegs- und Meisterfeierlichkeiten. Vor zwei Wochen machte man mit einem 1:0 gegen Fortuna Düsseldorf die Rückkehr in die Bundesliga perfekt. Am Tag danach machten die Ergebnisse der Konkurrenz den S04 auf der Couch zum Zweitliga-Meister. Eine Woche später beim sportlich nun absolut irrelevanten „Freundschaftsspiel“ in Nürnberg, war ich endlich Teil der Party und erlebte die gelöste Stimmung hautnah. Auch fürs abschließende Heimspiel gegen Braunschweig waren die Tickets extrem begeht und jeder, der es mit Königsblau hält, wollte dabei sein. Schließlich gab es im Anschluss an die Begegnung die Meisterschale - oder genauer gesagt, die Radkappe – und eine erneute Feier mit den Aufstiegshelden. Nicht zu vergessen die Choreo. Es ist bereits Tradition, dass sich die Arena am letzten Spieltag der Saison im Unterrang in weiß und im Oberrang in blau kleidet. Passend dazu gab es in beiden Farben Motto-Shirts, die bereits am Vortag verkauft wurden und rund um die Arena für einen riesigen Andrang sorgten.

Ich war am Vorabend der Begegnung sicher von meinem Kurztrip nach Malle zurückgekehrt. Das Zweitliga-Finale versprach am heutigen Sonntagnachmittag deutlich mehr Spannung als das Pendent im Oberhaus. Dieses verfolgten ein Teil der Meute inklusive mir bei bestem Wetter am Ballermann in Frank’s Schalker Repräsentanz. Bei deutlich niedrigeren Temperaturen schlugen Alex und ich zum Spiel gegen Braunschweig auf dem Berger Feld auf. Wo wir sonst noch entspannt anreisen und parken, war es heute pickepackevoll. Das lag auch und vor allem am fortgesetzten Verkauf der Shirts. In Block K warteten bereits Kirsten und Andre für den letzten Tanz der Saison auf uns. Während es für Schalke sportlich „nur noch“ um das Erreichen der 70-Punkte-Marke ging, waren die Gäste aus Niedersachsen noch in der Verlosung um den verbleibenden Abstiegs- oder der Relegationsplatz. Mit dem Einlaufen beider Mannschaften fanden sich die wohl ziemlich angespannten Gästefans inmitten einer großflächigen und abermals beeindruckenden Choreo zu Ehren des „Kaiser im Revier“ wieder. Während die Choreo mal wieder Schalkes Rolle als Nummer eins auf den Rängen untermauerte, lieferte die Stimmung während der anschließenden 90 Minuten nur selten ab.

Wer will es den Anhängern der Knappen verübeln? Auch bei mir war, obwohl ich beim entscheidenden Spiel gegen Düsseldorf nicht anwesend war, ordentlich die Luft raus. So kam die Begegnung als fast schon lästiges Beiwerk vor den späteren Feierlichkeiten daher. Die Darbietung auf dem Rasen tat ihr Übriges. Trotz diverser ansehnlicher Aktionen und des abermals minimalistischen Schalker Siegs, merkte man allen Beteiligten an, dass hier keine 110 Prozent abgerufen wurden. Spannend, dass das auch für die akut abstiegsbedrohten Gäste galt. Ob es hier am Können oder am Wollen lag? Immerhin zeichnete sich früh ab, dass der BTSV mit der knappen Niederlage über dem Strich bleiben würde. Da die Partie selbst wenig hergab, blickten viele Schalker in der Arena regelmäßig aufs Telefon, da es auf den anderen Plätzen heiß herging. Oben liefen Elversberg und Paderborn hinter Schalke ein. Die Braunschweiger Rivalen aus der niedersächsischen Landeshauptstadt spielten gegen den Glubb nur Remis und bleiben zweitklassig. Braunschweig war am Ende ein Tor besser als Fürth auf dem Relegationsplatz und zwei Tore besser als der kommende Drittligist Düsseldorf. Die anschließende Meisterfeier verlief tatsächlich weitestgehend ereignislos.