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FC
RIJNVOGELS
4:1
(2:0)
STEDOCO Wappen SteDoCo (Sterk Door Combinatie)
 
  Tore:  
1:0 Zandbergen (32.)  
2:0 Zwanenburg (42.)  
3:0 Koppenol (48.)  
4:0 Koppenol (52.)  
  4:1 Kuypers (67.)
 
Samstag, 14. März 2026 14:30 Uhr
Sportpark De Kooltuin 220
Katwijk, Südholland, NL Auto - 210 km ab DU-Walsum
Derde Divisie B (NL IV) 26. Spieltag
7 Euro 8° C - bewölkt
Pommes Spezial & Mexicano - 5,95 Euro alkoholfr. Bier (Heineken) 0,2l - 2,50 Euro
 
 
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Die Mama war für das Wochenende außer Haus, sodass Lynn und ich zwei gemeinsame Tage füllen durften. Selbstverständlich guckte ich bereits mit reichlich Vorlauf in die Spielpläne und stolperte für den Samstag über die Partie des FC Rijnvogels aus Katwijk. Der Spitzenreiter der niederländischen Derde Divisie B sollte, ginge es nach mir, bereits fallen, bevor man im Sommer höchstwahrscheinlich aufsteigen wird. Apropos Sommer. Bei unserer Abreise regnete es in Duisburg in Strömen, sodass es gute 200 Kilometer weiter westlich nur besser werden konnte. Während Lynn auf der Rückbank einen Großteil der Fahrt verschlief, fiel mir nach und nach ein, was ich in der Ungemütlichkeit des Dauerregens alles vergessen hatte einzupacken.  Am offenkundigsten war sicherlich der fehlende Kinderwagen, der mir dann doch etwas Kopfzerbrechen bereitete. Sei‘s drum. Wir erreichten den altbekannten Strand von Wassenaar sogar bei Sonnenschein und verbrachten eine knappe Stunde im Sand und bestaunten die vorbeilaufenden Hunde und die heranbrausenden Wellen.

Zehn Minuten entfernt im „Landesinneren“ wartete der Sportpark de Kooltuin auf uns. Mit dem kleinen Mädchen auf dem Arm enterte ich das Gelände und verschaffte uns einen flotten Überblick. Soweit oben der 2004 aus einer Fusion entstandene Klub in der Tabelle steht, so weit unten rangiert der Ground im Quervergleich bezüglich seiner Attraktivität. Auffälliger als die bescheidene Tribüne zeigte sich das Werbe-Massaker, das den Platz nahezu vollständig vierreihig umspannte. Bereits vor dem Anpfiff hatte meine quirlige an beiden Händen des Papas laufende Tochter den Platz nahezu umrundet und meine Rückenmuskulatur wie bereits gewohnt auf die Probe gestellt. Anders als noch vor einem Monat kannte Lynn kaum Ruhe, sodass sich meine Aufmerksamkeit für die Partie zwangsläufig in Grenzen halten musste. Bei einer kleinen Stärkung im Vereinsheim konnte ich durch die Menschengruppen immerhin zwei Mal den Ball im Netz zappeln sehen (32. und 42.). Die Entstehung der Tore blieb mir indes verborgen. Dass beide Treffer aufs Konto der favorisierten Hausherren gingen, überraschte anhand der Favoritenrolle und der bisherigen Spielanteile nicht.

Mit Beginn des zweiten Durchgangs machte der FCR deutlich, dass er hier und heute seinen Betriebsunfall vom vergangenen Wochenende (1:4 in Noordwijk) vergessen machen wollte. Leidtragender der Machtdemonstration war der VV SteDoCo aus dem Dorf Hoornaar, der nach dem Wiederanpfiff recht schnell zwei weitere Gegentore kassierte (48. und 52.). Dabei machte man es der Heimelf aber auch einfach und lud die gegnerischen Angreifer regelrecht zum Toreschießen ein. Lynn zollte indes ihrem Tempo der ersten 45 Minuten Tribut und konnte sich nur noch wenig fürs Spiel und ihre Umgebung begeistern. Daran änderte auch der Ehrentreffer der Gäste (67.), der aus einem simplen Abpraller entstand, wenig. Nach fünf Toren und wenige Minuten vor dem Abpfiff bewegten wir uns in Richtung des Ausgangs. Trotz des fehlenden Kinderwagens und des wechselhaften Wetters haben wir mal wieder einen tollen Tag im niederländischen Amateurfußball verlebt. Ich bin mir sicher und freue mich darauf, dass noch einige folgen werden.