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logo_schalke FC
SCHALKE 04
2:2
(0:0)
SG DYNAMO
DRESDEN
Vereinswappen der SG Dynamo Dresden (seit 2011)
 
  Tore:  
1:0 Dzeko (52.)  
2:0 Dzeko (70.)  
  2:1 Kurucay (ET., 78.)
  2:2 Keller (87.)
 
Samstag, 7. Februar 2026 13:00 Uhr
Veltins-Arena 61.624 (ausverkauft)
Gelsenkirchen, NRW, DE Auto - 35 km ab DU-Walsum
2. Bundesliga (DE II) 21. Spieltag
12 Euro - Stehplatz Kurve (Dauerkarte) 13° C - sonnig
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Schalke im Winter 2025/26 – das wird keine Erfolgsgeschichte. Nach einer grandiosen Hinrunde verabschiedete man sich mit einer Nicht-Leistung in Braunschweig in die kurze Auszeit rund um den Jahreswechsel. Es folgten ein schmeichelhaftes Remis in Berlin, ein Last-Minute-Ausgleich gegen Lautern und eine bittere Niederlage in Bochum. Auf dem Transfermarkt gab es den großen Fisch Dzeko und etwas Beifang. Ähnlich hohe Wellen wie der Coup mit der Verpflichtung des bosnischen Top-Stars, schlug der gescheiterte Millionen-Wechsel von Sylla nach New York City. Leider sollte es auch im vierten Pflichtspiel des Kalenderjahres keine positiven Nachrichten vom Berger Feld geben. Aber das weiß man ja im Vorfeld nicht, sodass Alex und ich optimistisch Richtung Gelsenkirchen aufbrachen. Andre und Kirsten fielen aus, dafür klappte es vor der Partie kurz mit Steffi und Marc zu quatschen. Während der Besuch aus Berlin sich im Anschluss Richtung Südkurve bewegte, platzierten wir uns wie üblich im Block K.

Nach dem schwachen Auftritt der Kurve gegen die Roten Teufel, musste man gegen Dynamo mehr in Waagschale werfen, sollte es hier mit einem Sieg klappen. Die Gäste aus Dresden reisten zwar mit einer anderen Formkurve an, als ich sie beim S04 beschrieben habe, und doch zählte gegen den Abstiegskandidaten natürlich nur der Dreier. Schalke startete mit drei Wintertransfers. Ndiaye verteidigte auf links, Ljubicic sollte davor Impulse setzen und beispielsweise den Startelf-Debütanten Dzeko in der Spitze füttern. So viel zur Theorie. Im ersten Durchgang passte bei den Knappen wenig zusammen. Vor allem den mit reichlich Bundesliga-Erfahrung ausgestatten Ljubicic hätte ich gerne bereits vor dem Pausenpfiff eingepackt, verschnürt und zurück nach Zagreb geschickt. Was wünschte ich mir die Truppe auf den Platz zurück, die in der Hinrunde stolze 37 Punkte sammelte. Stattdessen erlebten wir bisher ein Schalke, dass gegen die motivierten Jungs der Sportgemeinschaft streckenweise richtig alt aussah und so gefährlich an die Vor-Muslic-Zeit erinnerte.

Bevor es in die zweite Hälfte geht, will ich den Blick auf die Ränge nicht unterschlagen. Die Nordkurve war besser aufgestellt als zuletzt und wurde vor allem dann richtig laut, wenn sich der Gästeblock meldete. Ferner gab es in der zweiten Halbzeit früh einen Grund zu feiern. Dzeko knipste auch in seinem zweiten Heimspiel und verwertete den ersten guten Angriff sehenswert (52.). Eingeleitet hatte diesen ausgerechnet der zuvor so schwache Ljubicic. Ein Klassiker. Dass der S04 oder besser gesagt Alleinunterhalter Dzeko nachlegte und für eine vermeintlich komfortable Führung sorgte (70.), war eher untypisch. Muslic wechselte den Doppelpacker unter tosendem Applaus direkt aus und vertraute in der Restspielzeit auf eine seriöse Vorstellung seiner Elf. Ein souveräner 2:0-Sieg gegen die SGD, wenn auch nach holprigem Start, wäre so wichtig für die Schalker Seele und die Tabelle gewesen. Stattdessen ließ man sich mit zwei Gurken-Toren, die mehr oder weniger aus dem Nichts kamen, nach allen Regeln der Kunst die Butter vom Brot nehmen. Am Ende stand ein ernüchterndes 2:2 gegen das Kellerkind. Willst du aufsteigen, darf sowas nicht passieren. Am Sonntag geht’s nach Kiel. Das Hinspiel markierte eine der weniger Saison-Niederlagen des S04.