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TWENTE
ENSCHEDE
3:1
(0:1)
PAFOS
FC
Wappen Pafos FC
 
  Tore:  
  0:1 Lele (39.)
1:1 Nijstad (62.)  
2:1 Örjaseter (76.)  
3:1 Weidmann (82.)  
 
Donnerstag, 5. November 2026 21:00 Uhr
De Grolsch Veste 28.500
Enschede, Overijssel, NL Auto - 115 km ab DU-Walsum
Europa Conference League (UECL) 3. Spieltag Liga-Phase 2026/27
30 Euro - Sitzplatz Kurve 4° C - wolkenlos
2x Twente ham - 12,60 Euro alkoholfreies Bier (Grolsch) 0,3l - 4,25 Euro
 
 
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Twente startete in diesem Sommer in der Europa League-Quali, stieg in die Conference League ab und scheint sich in dieser mächtig wohlzufühlen. Mit Siegen daheim gegen Thun und auswärts in Gibraltar, fliegt man bisher mit einer weißen Weste durch die Liga-Phase des Wettbewerbs. Somit war es an der Zeit, diesem hoffentlich noch lange anhaltenden Lauf der Tukker beizuwohnen. An diesem späten Donnerstagabend war es Jan, der mich begleitete und erstmals in der Grolsch Veste ein Spiel sehen sollte. Meine Erfahrung rund um die Spiele der Schalker Freunde macht sich mittlerweile bezahlt und unsere Ankunftszeit war perfekt auf den noch leeren Wunschparkplatz abgestimmt. Die Tickets hatte ich für meinen mittlerweile favorisierten Block im Unterrang der Südecke des Stadions besorgt. Sowohl mit der guten Sicht von unseren Plätzen als auch mit der Einführung in die ostniederländische Haute Cuisine konnte ich Jan schon vor dem Anpfiff überzeugen. Am heutigen dritten von sechs Liga-Spieltagen gastierte mit dem zypriotischen Vertreter FC Pafos ein ziemlicher Exot beim FCT.

Zum FC Pafos habe ich sogar eine kleine Geschichte bereit. Alex und ich verbrachten unsere Flitterwochen während Corona in der Stadt im Südwesten der Mittelmeerinsel. Während unseres Aufenthalts hatte der heimische FC sogar ein Spiel, das aufgrund des Virus jedoch unter strengen Schutzvorkehrungen stattfand. Wir versuchten trotzdem, uns über ein offenes Tor Zutritt zu verschaffen, wurden „erwischt“ und ich gefragt, ob ich ein Spieler sei. Etwas perplex und bereits zu lange zögernd verneinte ich und bereute es noch im selben Moment. Nun durfte ich also immerhin einem Gastspiel der Jungs von meiner Lieblingsinsel beiwohnen. Trotzdem hoffte ich natürlich auf deren Misserfolg. Dafür sprach, dass Twente von Beginn an seiner Favoritenrolle gerecht wurde und das Spiel mit extrem viel Ballbesitz bestimmte. Vor dem gegnerischen Strafraum ergaben sich jedoch größtenteils Szenen, die eher an das leidliche Angriffsspiel rund um den Kreis beim Handball erinnerten.

Auf der anderen Seite hatten die Gäste ein paar schnelle Jungs für zackige Konter im Aufgebot. So brannte es trotz Überlegenheit nicht selten bei den Tukkern und in der 39. Minute zappelte der Ball tatsächlich im Netz von Unnerstall-Ersatz Drommel. Mit seinem provozierenden Jubel vor dem Vak P brachte Torschütze Lele die Fans gegen sich auf und kassierte zudem eine gelbe Karte. Sofort nach dem Treffer und auch im zweiten Durchgang machte Twente unbeirrt weiter und griff wütend an. Eine Ecke brachte dann endlich den erlösenden Treffer und stellte die Anzeigetafel auf 1:1 (62.). Wenig später brandete wieder Jubel auf, da sich Lele mit einem taktischen Foul die Ampelkarte abholte. Jetzt sollte das Pendel doch endgültig zugunsten der Hausherren ausschlagen. Ich hatte gerade die zweite Runde Twente ham geholt, als es auf der anderen Seite des Feldes klingelte und die Heimelf einen Konter erfolgreich vollendete (76.). Es war ein gutes Spiel mit einem nicht linearen Spielverlauf, dass dank des bei PSG ausgebildeten Weidmanns und seines Treffers (82.) 3:1 endete. Ich erfreute mich an drei echten und ehrlichen Jubelschreien inmitten der Schalker Torflaute. Auch Jan hatte seinen Spaß und feierte ein gelungenes Debut beim FCT.